Newsletter 22.1.2020

Liebe•r klische*esc – Freund•in!

#LMIA – The Lazy Marketing International Award

Das neue Jahr startet wieder mit ein paar Beispielen aus dem Gruselkabinett des Marketings. Diesmal international. „Der Goldene Zaunpfahl“ ist eins vom 7 Teams die beim „Lazy Marketing International Award 2019“ mitmachen, gehostet von „Pépite Sexiste“, bis 23. Jänner kann noch abgestimmt werden.

Neben dem „Goldenen Zaunpfahl“ aus Deutschland sind „Baby Machismo“ aus Spanien, „Dad Marketing“ aus den USA, „Occio Allo Spot“ aus Italien, „Let Toys Be Toys“ aus Großbritannien und „Sexisticky Kix“ aus der Slovakei dabei.

Hier gehts zur Abstimmung und hier gibts noch mehr Info, viel Spaß beim Gruseln. Und dann gerne mit dem Hashtag #LMIA2019 in euren sozialen Netzwerken teilen!

 

Am 29. Februar findet der Equal Care Day statt. Dieser Tag wurde von Almut Schnerring und Sascha Verlan vor vier Jahren ins Leben gerufen, um auf die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit aufmerksam zu machen. 80 % der Care-Arbeit wird von Frauen geleistet, also viermal mehr als Männer leisten. Damit bleibt viermal weniger Zeit für alle anderen Dinge, wie die eigene Karriere, die Teilhabe am politischen Leben oder einfach Mußestunden. In Bonn findet eine zweitäge Konferenz am 28. und 29. Februar statt und auch in etlichen anderen Städten gibt es kleinere und größere Aktionen zum Thema Care-Arbeit.

Kommt, informiert euch, schreibt am Manifest mit, organisiert selbst eine Veranstaltung, helft uns Forderungen an die Politik zu formulieren – damit der CareGap kleiner wird!

Auf der Homepage des Equal Care Days findet ihr mehr Info, die Galerie der #unversichtbar-en Menschen, eine Liste von Unterstützenden, ein kurzes Video, in dem Almut und Sascha über den ECD sprechen und einen Kalender, in dem die verschiedenen Veranstaltungen eingetragen sind. Wenn ihr selbst etwas plant – lasst es uns wissen, wir tragen es gern ein!

Wissenschaftliches – Von Rabenmütter und „faulen“ Papas

Passend zum Equal Care Day eine Studie von der US-Amerikanerin Michele Madansky. Sie hat Familien untersucht in denen die Mütter die Hauptverdienerinnen sind. Die Mütter erfahren dabei deutlich mehr Aktzeptanz von ihrem Umfeld, als die Väter, denen vor allem von anderen Männern wenig Verständnis entgegen gebracht wird. Vielmehr wird ihnen unterstellt sie seien „faul“. Hier gehts zum Artikel der Frankfurter Allgemeine.

#RosaHellblauFalle im Jänner

Unterstützung

Unterstützen könnt ihr die Arbeit des Vereins klische*esc auf vielfältige Weise, unter anderem auch mit einem Besuch in unserem Shop, wo zum Beispiel die Postkarte „Mädchen-Junge-Biene“ neu aufgelegt, erhältlich ist.

Wir wünschen eine bunte Zeit,
Valerie
für das klische*esc-Team

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